Diskussionspapier zu Alltagsleben und Politikerwartungen in NRW

Was kennzeichnet das LebensgefĂ¼hl von Menschen in NRW
und welche Erwartungen an die Politik ergeben sich hieraus?
Diese Kernfragen stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung.
Drei konkrete Fragenkomplexe wurden im Sinne
einer weitergehenden Operationalisierung identifiziert:

  1. Welche Zukunftssorgen treiben die Menschen im Land um?
  2. Welche Erwartungen bestehen an handelnde Politiker_innen?
  3. Welche inhaltlichen Erwartungen an die als zentral wahrgenommenen
    Politikfelder werden artikuliert?
    Um tiefergehenden Vorstellungen zu diesen drei Themenkomplexen
    auf den Grund zu gehen, hat die Friedrich-Ebert-
    Stiftung eine qualitative Untersuchung in Auftrag gegeben.
    Das HerzstĂ¼ck der Studie bilden sechs im Dezember 2019
    durchgefĂ¼hrte Gruppendiskussionen. Diese Fokusgruppengespräche
    (vgl. Barbour 2007; Froschauer und Lueger 2020;
    Schulz et al. 2012; Krueger und Casey 2009) mit insgesamt
    48 Teilnehmenden wurden von pmg – policy matters, Gesellschaft
    fĂ¼r Politikforschung und Politikberatung mbH, in drei
    Städten des Landes – Essen, Köln und MĂ¼nster – durchgefĂ¼hrt.
    Jetzt ist das von mir dazu verfasste Diskussionspapier erschienen und steht demnächst zum Download zur VerfĂ¼gung.

Neuerscheinung: „Blockierte Regierungsbildung“

Florack, Martin (2019) Blockierte Regierungsbildung: Institutionelle Transformationsprozesse der Regierungsorganisation 2018. In: Korte, Karl-Rudolf., Schoofs Jan (Hg): Die Bundestagswahl 2017. Springer VS, Wiesbaden, S. 539-565 .

Niemals zuvor dauerte eine Regierungsbildung länger als die nach der Bundestagswahl 2017. Eine Blockade konnte diesmal nur mithilfe des Bundespräsidenten und gegen den Widerstand koalitionsunwilliger Partner Ă¼berwunden werden. Wie organisiert die ungeliebte Neuauflage der GroĂŸen Koalition ihre kollektive Handlungsfähigkeit? Wie kann es gelingen, die selbstgesteckten Ziele seriösen Regierungshandwerks einerseits und einer Belebung der demokratischen Debattenkultur andererseits gleichzeitig zu erreichen? Oder abstrakter formuliert: Wie etablieren die Regierungspartner ein funktionierendes Koordinations- und Entscheidungssystem?

Ausgehend von der Annahme, dass sich Konsequenzen eines Regierungswechsels in organisatorischer Hinsicht als hybride Mischung sowohl stabilisierender wie auch verändernder Institutionalisierungsprozesse zeigen, geht der vorliegende Beitrag diesen Fragen in drei Schritten nach: Erstens erfolgt eine analytische Präzisierung des Gegenstands der Regierungsorganisation Ă¼ber ihre begriffliche Rahmung als kernexekutives Kommunikations-, Entscheidungs- und Koordinationssystem einer Regierungsformation. Zweitens wird ein gegenstandsbezogener Analyseansatz präsentiert, der an jĂ¼ngere institutionentheoretische Arbeiten anschlieĂŸt. Drittens schlieĂŸlich wird vor diesem Hintergrund die Neuauflage der GroĂŸen Koalition empirisch in den Blick genommen.

Alle weiteren Informationen zum Buch finden Sie auf den Verlagsseiten.

Folge 1 des „Politischen Pausen Podcasts“

Jetzt neu: Ăœber eine immunisierte GroKo, polnische Verhältnisse, Jammer-Folklore und was die AfD von den Linken lernte oder auch nicht – jetzt Nachhören im Politischen Pausen Podcast von Dr. Martin Florack und Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Folge 1: Ostwahlwochenende-Opening.

Wir starten mit der ersten Folge unseres „Politischen Pausen Podcasts“ ein neues Format, mit dem Karl-Rudolf Korte und ich in Zukunft regelmĂ¤ĂŸig aus politikwissenschaftlicher Sicht Ă¼ber politische Ereignisse und Vorgänge sprechen werden.

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