Neue Wege der #demokratiebildung – in eigener Sache

Nach vielen schönen, erlebnisreichen und lehrreichen Jahren an der Universität Duisburg-Essen verlasse ich die Universität und die NRW School of Governance. Seit dem 1. September forciere ich beim Landtag Rheinland-Pfalz in Mainz neue Wege und Formate der Demokratiebildung. Ich freue mich auf die Herausforderung!

Unabhängig davon bleibe ich der NRW School of Governance zumindest inhaltlich noch eine Weile verbunden:

Florack, Martin; Korte, Karl-Rudolf; Schwanholz, Julia (Hrsg.):
Coronakratie. Zur Resilienz demokratischen Regierens.
Campus Verlag Frankfurt/New York (i.E. 2021).

Korte, Karl-Rudolf; Florack, Martin (Hrsg.):
Handbuch Regierungsforschung.
Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. erweiterte und aktualisierte Neuauflage Wiesbaden (i.E. 2021).

Diskussionspapier zu Alltagsleben und Politikerwartungen in NRW

Was kennzeichnet das Lebensgefühl von Menschen in NRW
und welche Erwartungen an die Politik ergeben sich hieraus?
Diese Kernfragen stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung.
Drei konkrete Fragenkomplexe wurden im Sinne
einer weitergehenden Operationalisierung identifiziert:

  1. Welche Zukunftssorgen treiben die Menschen im Land um?
  2. Welche Erwartungen bestehen an handelnde Politiker_innen?
  3. Welche inhaltlichen Erwartungen an die als zentral wahrgenommenen
    Politikfelder werden artikuliert?
    Um tiefergehenden Vorstellungen zu diesen drei Themenkomplexen
    auf den Grund zu gehen, hat die Friedrich-Ebert-
    Stiftung eine qualitative Untersuchung in Auftrag gegeben.
    Das Herzstück der Studie bilden sechs im Dezember 2019
    durchgeführte Gruppendiskussionen. Diese Fokusgruppengespräche
    (vgl. Barbour 2007; Froschauer und Lueger 2020;
    Schulz et al. 2012; Krueger und Casey 2009) mit insgesamt
    48 Teilnehmenden wurden von pmg – policy matters, Gesellschaft
    für Politikforschung und Politikberatung mbH, in drei
    Städten des Landes – Essen, Köln und Münster – durchgeführt.
    Jetzt ist das von mir dazu verfasste Diskussionspapier erschienen und steht demnächst zum Download zur Verfügung.

Neuerscheinung: „Blockierte Regierungsbildung“

Florack, Martin (2019) Blockierte Regierungsbildung: Institutionelle Transformationsprozesse der Regierungsorganisation 2018. In: Korte, Karl-Rudolf., Schoofs Jan (Hg): Die Bundestagswahl 2017. Springer VS, Wiesbaden, S. 539-565 .

Niemals zuvor dauerte eine Regierungsbildung länger als die nach der Bundestagswahl 2017. Eine Blockade konnte diesmal nur mithilfe des Bundespräsidenten und gegen den Widerstand koalitionsunwilliger Partner überwunden werden. Wie organisiert die ungeliebte Neuauflage der Großen Koalition ihre kollektive Handlungsfähigkeit? Wie kann es gelingen, die selbstgesteckten Ziele seriösen Regierungshandwerks einerseits und einer Belebung der demokratischen Debattenkultur andererseits gleichzeitig zu erreichen? Oder abstrakter formuliert: Wie etablieren die Regierungspartner ein funktionierendes Koordinations- und Entscheidungssystem?

Ausgehend von der Annahme, dass sich Konsequenzen eines Regierungswechsels in organisatorischer Hinsicht als hybride Mischung sowohl stabilisierender wie auch verändernder Institutionalisierungsprozesse zeigen, geht der vorliegende Beitrag diesen Fragen in drei Schritten nach: Erstens erfolgt eine analytische Präzisierung des Gegenstands der Regierungsorganisation über ihre begriffliche Rahmung als kernexekutives Kommunikations-, Entscheidungs- und Koordinationssystem einer Regierungsformation. Zweitens wird ein gegenstandsbezogener Analyseansatz präsentiert, der an jüngere institutionentheoretische Arbeiten anschließt. Drittens schließlich wird vor diesem Hintergrund die Neuauflage der Großen Koalition empirisch in den Blick genommen.

Alle weiteren Informationen zum Buch finden Sie auf den Verlagsseiten.

Folge 1 des „Politischen Pausen Podcasts“

Jetzt neu: Über eine immunisierte GroKo, polnische Verhältnisse, Jammer-Folklore und was die AfD von den Linken lernte oder auch nicht – jetzt Nachhören im Politischen Pausen Podcast von Dr. Martin Florack und Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Folge 1: Ostwahlwochenende-Opening.

Wir starten mit der ersten Folge unseres „Politischen Pausen Podcasts“ ein neues Format, mit dem Karl-Rudolf Korte und ich in Zukunft regelmäßig aus politikwissenschaftlicher Sicht über politische Ereignisse und Vorgänge sprechen werden.

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